Neodym-Magnete
Neben ihrer enormen Haftkraft haben Neodym-Magnete folgende Vorteile:
- Sie behalten ihre Haftkraft. In zehn Jahren nimmt ihre Haftkraft nur um 1 % ab.
- Sie sind resistent gegen Entmagnetisierung durch äußere Magnetfelder.
- Dank der glänzenden Oberfläche haben sie ein ästhetisches Aussehen.
Nachteile von Neodym-Magneten:
- Sie können bei einem Aufprall brechen. Wenn die Magnete Stößen ausgesetzt sind, empfehlen wir die Verwendung von Magneten in einem Stahltopf. Der Stahltopf schützt den Magneten vor Stößen und erhöht gleichzeitig seine gesamte Haftkraft.
- Bei hohen Temperaturen verlieren sie an Haftkraft. Bei den meisten Neodym-Magneten kommt es bei einer Erwärmung über 80 °C zu einem dauerhaften Verlust der Haftkraft. Wir bieten aber auch Spezialmagnete mit hoher Temperaturbeständigkeit bis zu 240°C.
- Sie rosten in einer feuchten Umgebung. Für den Einsatz im Freien empfehlen wir wasserdichte Magnete.
Neodym-Magnete bestehen aus dem Material NdFeB – einer Mischung aus Neodym, Eisen und Bor. Es ist das stärkste magnetische Material, das wir kennen. Die NdFeB-Verbindung reagiert chemisch mit dem Sauerstoff in der Luft, was zu einem allmählichen Verlust der Magnethaftkraft führen kann. Um Oxidation zu verhindern, haben die meisten unserer Neodym-Magnete drei Schutzschichten auf der Oberfläche: Nickel, Kupfer und nochmals Nickel. In einigen Fällen verwenden wir auch Zink, Gold, Epoxidharz oder Gummi zur Oberflächenbehandlung.
Große Neodym-Magnete (5 cm oder mehr) können gefährlich sein. Ihre enorme Magnetkraft kann bei unachtsamer Handhabung zu starken Fingerquetschungen oder Prellungen führen. Wir haben einen Leitfaden für unsere Kunden zum Umgang mit starken Magneten vorbereitet.






